MIDEM

Ansätze gegen Polarisierung zwischen Forschung und Praxis: Die Arbeit von More in Common am gesellschaftlichen Zusammenhalt

Gesellschaftliche Spaltung und Gefahren für die Demokratie – Themen die aktuell in der öffentlichen Debatte, in den Sozialwissenschaften und in der politischen Auseinandersetzung auf der Tagesordnung stehen. Doch wie kann in der Praxis gesellschaftlicher Spaltung entgegengewirkt und der Zusammenhalt über gesellschaftliche Trennlinien hinweg gestärkt werden?

Genau dieser Aufgabe hat sich More in Common seit seiner Gründung 2018 in Deutschland verschrieben. Die gemeinnützige Organisation arbeitet zwischen Forschung und Praxis und hat auf Basis eines sozialpsychologischen Ansatzes in der Studie „Die andere deutsche Teilung“ sechs Typen der deutschen Gesellschaft und das sogenannte „Unsichtbare Drittel“ identifiziert: Menschen, die gesellschaftlich unsichtbar bleiben, oft enttäuscht oder demokratiekritisch oder unpolitisch und institutionenfern sind.

Warum sie so wichtig sind für das Ziel des gesellschaftlichen Zusammenhalts, wo gesellschaftliche Trennlinien in Deutschland tatsächlich verlaufen und wie More in Common mit mehr als 200 Partnern an diesen Herausforderungen arbeitet, darum wird in diesem Vortrag gehen.

Über Laura-Kristine Krause

Laura-Kristine Krause ist seit 2018 Gründungsgeschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation More in Common Deutschland, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt. Zuvor baute sie den Programmbereich „Zukunft der Demokratie“ des Think Tanks Das Progressive Zentrum auf und arbeitete in der Politikberatung und in mehreren Wahlkämpfen in Deutschland und den USA.

Laura Krause studierte Staats- und Politikwissenschaften in Passau und Berlin und war als Fulbright Fellow an der University of Washington in Seattle. 2017 und 2018 wurde sie vom Capital Magazin als eine der 40 unter 40 der deutschen Gesellschaft und Wissenschaft ausgezeichnet. Sie bringt sich als Kommentatorin und in verschiedenen Funktionen in die gesellschaftliche Debatte ein. Aktuell ist sie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung des Staatsministeriums Baden-Württemberg, des Beirats der Schöpflin Stiftung und des ZDF-Fernsehrats für den Bereich Internet.

Zur Teilnahme:

Dienstag, 30.01.2024
16:30 Uhr

von-Gerber-Bau / 221

Bergstraße 53, 01069 Dresden