Migration und Identität in Italien

Ähnlich wie in vielen europäischen Ländern spielt Migration auch in Italien seit geraumer Zeit eine wichtige Rolle. Das Thema steht im Zentrum von Identitäts- und Zugehörigkeitsdiskursen, die um Staatsbürgerschaft, Integration und gesellschaftliche Teilhabe kreisen. Migration wird aber auch im Wahlkampf häufig problematisiert und beeinflusst nicht zuletzt das Wahlergebnis. Der Fokus des Forschungsprojekts ist auf den gesellschaftlichen, medialen sowie politischen Diskurs in Italien gerichtet. Im Vordergrund steht die Frage nach den mit Migration verbundenen Einstellungen, Erwartungen und Befürchtungen, wie sie insbesondere aus den Parteiprogrammen und -positionen hervorgehen. Untergeordnete Fragen etwa sind: Inwiefern ist die Identitätsfrage in Wahlkämpfen relevant? Welche Rolle spielt Migration im Zusammenhang mit der Bewältigung der ökonomischen Krise des Landes? Wie erfolgreich ist die Anti-Migrations-Rhetorik von Parteien wie der Lega oder den Fratelli d’Italia? Und welchen Stellenwert hat Migration während der Pandemie?

Ansprechpartner

Giovanni de Ghantuz Cubbe, MA
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

giovanni.de_ghantuz_cubbe[at]tu-dresden.de
+49 351 463-37463

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