Forschungsgruppe 3

Institutionelle Verarbeitung von Migration

Migration wird in europäischen Demokratien auf ganz unterschiedliche Weise verarbeitet – das zeigt nicht allein das Beispiel Populismus. Demokratische Reaktionen finden auch auf institutionell-repräsentativer Ebene statt und involvieren unterschiedliche politische Akteure. Über bestimmende Faktoren und Entstehungsbedingungen europäischer Einwanderungs- und Integrationspolitiken ist jedoch noch wenig bekannt. Die Forschungsgruppe setzt an eben diesem Desiderat an und nimmt eine vergleichende Analyse der einwanderungs- und integrationspolitischen Konfliktmuster sowie ihrer demokratischen Verarbeitung vor. Es wird also untersucht, wie und unter welchen Bedingungen Themen auf die politische Agenda gelangen, wie institutionelle Rahmenbedingungen und politische Kräfte auf den Ausgang politischer Entscheidungen wirken und in welcher Weise sie umgesetzt werden. Auf diesem Wege lassen sich zugleich auch Beispiele guter Praxis herausarbeiten.

Schwerpunkte

  • Analyse der Auswirkungen der Migration auf die Einwanderungs- und Integrationspolitik europäischer Länder
  • Bereitstellung von Ad-hoc-Expertisen (z.B. über die politische Verarbeitung migrations- und integrationspolitischer Streitfragen)
  • Berichterstattung über Ereignisse von europaweiter Bedeutung (z.B. über nationale Wahlen)
  • Transfer (u.a. Konferenzteilnahmen, Kommunikation mit der Presse)

Projekte

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