Identität und Migration in Italien

Migration spielt derzeit eine wichtige Rolle sowohl in der politischen Debatte vieler europäischer Länder als auch in der Rhetorik der Parteien, in ihrem Wahlkampf und bei den Wahlen an sich. Oft wird Migration auch mit Identitätsdiskursen verbunden und spiegelt sich in Staatsbürgerschafts-, Integrations- und Teilnahmekonzepten wider. Der Fokus dieses Forschungsprojekts ist auf Mediendiskurse sowie politische Diskurse in Italien gerichtet, um die Rolle der Migration bei den Wahlen 2018 zu untersuchen. Im Vordergrund steht die Frage nach den mit dem Thema Migration verbundenen Einstellungen, Erwartungen und Befürchtungen, die insbesondere aus den Parteiprogrammen und –positionen hervorgehen. Wird die Identitätsfrage eine wichtige Rolle bei den Wahlen spielen oder wird es vorwiegend um konkrete pragmatische Fragen bezüglich der Bewältigung der Wirtschaftskrise gehen? Wie erfolgreich ist die Rhetorik einer Partei wie die Lega Nord, deren politischer Diskurs sich anhaltend auf Migration richtet? Welche Perspektiven ergeben sich für die neue Regierung?

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