Gesundheitsversorgung für Asylsuchende und Zugewanderte

Körperliche und psychische Gesundheit ist ein wichtiger Baustein gelingender Integration und sozialer Teilhabe. Bislang wird die Gesundheitsvorsorge für Asylsuchende und Zugewanderte vorwiegend aus der versorgungs- und humanwissenschaftlichen sowie aus der psychologischen Perspektive untersucht. Untersuchungen zur politischen und administrativen Gestaltung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung liegen jedoch kaum vor. Die Thematik ist von besonderer Komplexität. Das geht zum einen auf den asylpolitischen Föderalismus der Bundesrepublik und zum anderen auf den Mehrebenencharakter des Themenfeldes Asyl & Gesundheit (vertikal variierende Kompetenzen: EU, Bund, Länder, Kommunen) zurück. Das Projekt fokussiert vor diesem Hintergrund auf folgende Fragen:

  • Welche Handlungsspielräume haben Kommunen in Deutschland bei der Governance des Zugangs zur Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden?
  • Welche Handlungsbedarfe bestehen im Hinblick auf den Zugang zur Gesundheitsversorgung für Asylsuchende auf den unterschiedlichen politischen Ebenen? 
  • Was lässt sich als „Best Practice“ identifizieren? 
  • Welche politischen Handlungsempfehlungen lassen sich ableiten?

Mit diesen Fragestellungen nimmt das Projekt die rechtlichen, politischen und administrativen Rahmenbedingungen und darauf aufbauend konkrete Handlungsfelder in den Blick.

Ansprechpartnerin

Katja Lindner, Dipl.-Soz.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

katja.lindner1[at]​tu-dresden.de
Tel: +49 351 463-35802

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