Migration und AfD-Wahlergebnisse

Im Zuge der ‚Flüchtlingskrise‘ ist Migration zu einem der beherrschenden Themen des gesellschaftspolitischen Diskurses avanciert. Für rechtspopulistische Parteien ist die hohe Bedeutung des Themas Migration in der Öffentlichkeit eine zentrale Voraussetzung für die Mobilisierung der eigenen Anhängerschaft. Doch gibt es auch einen direkten Zusammenhang zwischen den steigenden Migrationszahlen und den Wahlergebnissen der AfD? DasProjekt hat zum Ziel, diesen Zusammenhang zu untersuchen und besser zu verstehen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, inwieweit ein Zusammenhang zwischen dem Anteil an Migrantinnen und Migranten auf subnationaler Ebene in Deutschland, also innerhalb von Landkreisen und kreisfreien Städten, aber auch in Gemeinden, und dem AfD-Wahlergebnis besteht. Untersucht wird, ob hohe Anteile an Migrantinnen und Migranten einen positiven oder negativen Einfluss auf das Wahlergebnis der AfD haben und zu welchem Grad Veränderung in diesen Anteilen über Zeit eine Rolle spielen. Die Ergebnisse liefern einen strukturierten, gesamtdeutschen Vergleich, und ermöglichen Einblicke in die zugrundeliegenden Dynamiken.

Ansprechpartner

Cyrill Otteni, M.A.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

cyrill.otteni[at]tu-dresden.de
Tel: +49 351 463-35722

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