MIDEM

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Die Ergebnisse der von Maik Herold sowie Cyrill Otteni unter der Leitung von Forum MIDEM Direktor Prof. Dr. Hans Vorländer verfassten Studie über die sozialräumlichen und politisch-kulturellen Rahmenbedingungen des Pandemiegeschehens in Sachsen wurden am 16.06.2021 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt und anschließend in einem Fachgespräch diskutiert. Zu diesem lud MIDEM die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping und den Infektiologen Prof. Dr. med. Christoph Lübbert (Uniklinik/ St. Georg Klinik, Leipzig) ein, welches als hybrides Veranstaltungsformat realisiert wurde. 

Die Studie verspricht erstmalig umfassende Einblicke, wie sich Einstellungen und Meinungen rund um das Pandemiegeschehen in der sächsischen Bevölkerung sowie in bestimmten soziodemographischen Gruppen und unterschiedlichen Regionen innerhalb Sachsens verteilen. Sie adressiert dabei folgende Fragen: Wie bewerten die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie und das Corona-Management der Landesregierung? In welchem Ausmaß sehen sich die Sächsinnen und Sachsen durch die Einschränkungen und deren Folgen belastet? Wie hoch sind Impfbereitschaft aber auch Impfskepsis in der sächsischen Bevölkerung? Wie verbreitet ist ein Corona-bezogenes Verschwörungsdenken? Wie werden die Corona-Proteste, welche oft von Gruppierungen wie den „Querdenkern“ initiiert werden, in der sächsischen Bevölkerung bewertet?

Im Zuge eines regen Austausches über die Ergebnisse äußerte die Staatsministerin die Vermutung, dass die eigentliche gesellschaftliche Herausforderung noch kommt. „Nach Ende der Pandemie kommen weitere gesellschaftliche Aufgaben auf uns zu“. Prof. Dr. Hans Vorländer betonte diesbezüglich, dass wir die Pandemie gemeinsam bekämpfen müssen. „Wir gegen die Pandemie muss es heißen. Es ist eine gemeinschaftsstiftende Aufgabe der wir gegenüberstehen.“ 

Die Veröffentlichung der Studie stieß auf eine breite Medienresonanz.