MIDEM ist ein Forschungszentrum an der TU Dresden, gefördert durch die Stiftung Mercator. Unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Vorländer untersucht es Formen, Instrumente und Prozesse politischer Verarbeitung von Migration in demokratischen Gesellschaften – in einzelnen Ländern und im vergleichenden Blick auf Europa.

Neueste
Publikationen

Policy Paper

11. Dezember 2025

Reizthema Zuwanderung: Wie polarisiert ist die tschechische Gesellschaft?

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Studien

10. November 2025

Polarization Barometer 2025

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Studien

14. Oktober 2025

Polarisierungsbarometer 2025

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Policy Brief

16. September 2025

Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Polen – Eine politische und gesellschaftliche Zwischenbilanz

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Policy Paper

7. Juli 2025

More Educated, More Pro-Immigration?

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Policy Paper

24. Juni 2025

Einwanderungspolitik und Wählerauftrag – Halten Regierungen ihre Wahlversprechen in der Migrationspolitik?

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Policy Paper

8. April 2025

Immigration Policy and Electoral Mandates

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Policy Brief

19. Februar 2025

Migration als Wahlkampfthema

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Policy Paper

28. Januar 2025

From Displacement to Employment

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Länderbericht

10. Dezember 2024

Länderbericht Polen

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Veranstaltungen

Tagung

22. April 2026

(De-)Polarisierung verstehen – Herausforderungen für Politik, Medien und Gesellschaft

Affektive Polarisierung prägt in zunehmendem Maße gesellschaftliche und politische Auseinandersetzungen und stellt liberale Demokratien vor erhebliche Herausforderungen. Gemeint ist damit die emotionale Aufladung politischer Konflikte: In ohnehin kontroversen Debatten – etwa zu Migration oder Klimapolitik – treten Gefühle der Zugehörigkeit zu Gleichgesinnten ebenso hervor wie Misstrauen, Ablehnung oder Feindseligkeit gegenüber Andersdenkenden. Affektive Polarisierung ist dabei keineswegs per se demokratieschädlich. Sie verweist darauf, dass politische Fragen als bedeutsam erlebt werden – und ist insofern eine Grundbedingung von öffentlichem Streit und demokratischem Diskurs. Gleichwohl zeigen aktuelle Entwicklungen, dass etablierte deliberative Verfahren angesichts zunehmender emotionaler Zuspitzung an ihre Grenzen stoßen. Ein hohes Maß an affektiver Polarisierung kann ein verfestigtes „Wir-gegen-sie“-Denken hervorbringen, das Dialogbereitschaft, Kooperation und soziale Integration untergräbt – und unter bestimmten Bedingungen Intoleranz, Eskalation und politische Gewalt begünstigt. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Tagung „(De-)Polarisierung verstehen – Herausforderungen für Politik, Medien und Gesellschaft“ einer differenzierten Analyse gegenwärtiger Polarisierungsdynamiken in Deutschland.

Zur Veranstaltung

Vortrag

17. Februar 2026

Rethinking Attitudes toward Refugee Immigration: The Deservingness-Capacity Framework

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Vorträge

12. Februar 2026

“Send Them Back Home”: Memes and the Framing of Remigration on Instagram

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Vortrag

20. Januar 2026

Populismus als Politikform

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Vortrag

13. Januar 2026

Hidden in Plain Sight: Affective Polarization and Support for Political Violence.

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Alle Veranstaltungen in der Übersicht:

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