Der Wandel der Einwanderungspolitik in einer vergleichenden Perspektive

Ziel ist es, eingehende qualitative Fallstudien einzelner Länder mit einer länderübergreifenden vergleichenden Perspektive zu kombinieren, um die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen europäischen Staaten herauszuarbeiten. Obwohl wir wissen, dass die Einwanderungspolitik im Allgemeinen im Laufe der Jahre liberaler geworden ist, wissen wir immer noch wenig darüber, wie sie sich in den letzten Jahren verändert hat, insbesondere vor dem Hintergrund der so genannten „Flüchtlingskrise“ und einer zunehmenden Zahl von Terroranschlägen auf europäischem Boden. Ziel des Projekts ist es daher, die jüngsten Veränderungen in den wichtigsten Zielländern in Europa nachzuzeichnen und zu beschreiben und zu fragen, ob die Einwanderungspolitik restriktiver geworden ist und wenn ja, in welchen Bereichen. Darüber hinaus untersucht das Projekt auch mögliche Erklärungen dafür, was die Handlungsweisen der Staaten in Bezug auf Migration prägt und wie sich diese voneinander unterscheiden. Zu diesem Zweck untersucht die Forschungsgruppe die Rolle der politischen Akteure, ihre Agenden und ihre Rhetorik und ordnet diese in ihren jeweiligen politischen Kontext ein.  

Ansprechpartnerin

Dr. Mariana S. Mendes

Dr. Mariana S. Mendes

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
• Migration und Rechtspopulismus in Europa • Portugiesische und spanische Politik