HYBRID-TALK: Misconceptions about immigration in Switzerland: Well informed but uncertain?

Gastredner im Rahmen des hybriden Jour Fixe war Samuel D. Schmid von der Universität Luzern. Er stellte die Ergebnisse seiner Forschung zu Trends in der Einwanderungs- und Integrationspolitik in westlichen Demokratien über die letzten vier Jahrzehnte vor. Die zentrale Frage seiner Untersuchung war, ob diese Politiken im Laufe der Zeit liberaler geworden sind oder ob sie stattdessen einen grundlegenden restriktiven Wandel erfahren haben, insbesondere in den letzten zehn Jahren nach der sogenannten Flüchtlingskrise. Mit Hilfe eines neu entwickelten theoretischen Rahmens und unter Berücksichtigung bereits vorliegender Analysen hinterfragte Schmid kritisch die weit verbreitete „Transformationsthese“ und analysierte, ob sie speziell auf Europa zugeschnitten ist. Seine Ergebnisse zeigen, dass westliche Demokratien offener für legale Zuwanderung, aber auch restriktiver gegenüber irregulärer Migration und strenger bei der Durchsetzung von Grenzkontrollen geworden sind. Dies verdeutlicht, dass Einwanderungsregime sowohl expansive als auch restriktive Elemente aufweisen und die politischen Entwicklungen in Bezug auf Einwanderung in Europa komplexer sind, als es die Transformationsthese vermuten lässt.

Fachgespräch: Bürger*innen und Arbeitnehmer*innen dritter Klasse? Forschungen und Beobachtungen zur Situation von EU-Bürger*innen aus Mittel- und Osteuropa auf dem deutschen Arbeitsmarkt ​

Wie steht es derzeit um die Auswirkungen der Ost-West Migration auf den deutschen Arbeitsmarkt und was sind die wesentlichen Herausforderungen? Diesen Fragen widmete sich Kamila Schöll-Mazurek, Politikwissenschaftlerin und Migrationsforscherin von der Europauniversität Viadrina Frankfurt/Oder in ihrem Gastvortrag, den sie im Rahmen des MIDEM Jour Fixe hielt.

Fachgespräch: Dynamiken des Wandels in der Einwanderungspolitik der Bundesrepublik Deutschland (1960-2021): Kontinuitäten und Differenzen

Anlässlich seines einwöchigen Gastaufenthaltes bei MIDEM stellte M.Oğuzhan Güner, Doktorand an der deutsch-türkischen Universität Istanbul, seine Forschung über Dynamiken in der Einwanderungspolitik der BRD vor. Er analysiert dabei vor allem die Frage, inwieweit die Präsenz türkischer Einwanderer die deutsche Einwanderungspolitik zwischen 1960 und 2021 maßgeblich beeinflusst hat und kommt zu dem Schluss, dass türkische Migrantinnen und Migranten die zentralen Akteure hierbei darstellen.

MIDEM und das EPC veranstalteten am 27. April 2023 einen Policy Dialogue zum Thema „Polarisation and public attitudes: Implications for EU migration policy” in Brüssel

Im Rahmen der Veröffentlichung der neuen MIDEM-Studie „Polarization in Europe: A Comparative Analysis of Ten European Countries“ veranstaltete das Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM) am 27. April 2023 gemeinsam mit dem European Policy Centre (EPC) einen Policy Dialogue zum Thema „Polarisation and public attitudes: Implications for EU migration policy“ in Brüssel.

Fachgespräch: Putin’s Puppets in Europe? The Far Right’s Reaction to the 2022 Russian Invasion of Ukraine

Im Februar gewährte Dr. Jakub Wondreys vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden Einblicke in seine aktuelle Forschungsarbeit. Sein Fokus liegt dabei auf der Analyse der Reaktion europäischer Parteien auf die Invasion Russlands und ihre Unterstützung für Putins politische Agenda. Besonders im Blickpunkt stehen dabei extremistische Parteien aus dem rechten und linken Spektrum.

Die 5. MIDEM-JahresTagung am 5. und 6. Dezember 2022 im ProjektZentrum Berlin der Stiftung Mercator zur Veranstaltung und Diskussion der neuen Jahresstudie „Europa und die Fluchtmigration aus der Ukraine“

Das Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM) zeigt in seiner Jahresstudie auf, wie europäische Gesellschaften mit der Aufnahme von Geflüchteten in Zeiten von Krieg und steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten umgehen. Im Mittelpunkt steht dabei die ukrainische Fluchtmigration. 

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