Affektive Polarisierung bedroht demokratische Aushandlung – mehr als 81% der Deutschen nehmen die Gesellschaft als gespalten wahr.
Im Verbundprojekt DEPOLARIZE entwickeln Lea Pehnt und Lotte Kirch mit Wissenschaftler*innen der Universität Hamburg und der Universität Wien Interventionen zur Förderung von Reflexion, Perspektivwechsel und Empathie. Sie übersetzen Erkenntnisse der Polarisierungsforschung in praxistaugliche Methoden, die Stereotype hinterfragen, Verständigung trainieren und Empathie stärken ohne Unterschiedlichkeit zu negieren. Die Methoden erproben sie in verschiedenen Kontexten – von Schule über Verein bis zum öffentlichen Raum. Im Ergebnis entsteht ein wissenschaftlich fundiertes und praxiserprobtes Depolarisierungs-Toolkit, das Multiplikator*innen Werkzeuge an die Hand gibt.
Im Vortrag werden die entwickelten Ansätze vorgestellt, erste Ergebnisse präsentiert und Herausforderungen diskutiert.
