Politiken

Migrations- und Integrationspolitik zählt zu den konfliktträchtigsten Feldern politischer Gestaltung in Europa. Entscheidungen darüber, wer kommen darf, wer bleiben kann – und unter welchen Bedingungen – stehen im Zentrum gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Sie sind Ausdruck demokratischer Willensbildung, aber auch Zielscheibe populistischer Zuspitzung.

Dieses Forschungsfeld befasst sich mit der Entwicklung und Umsetzung migrations- und integrationspolitischer Maßnahmen im europäischen Vergleich. Untersucht wird, wie politische Systeme auf gesellschaftliche Spannungen und Polarisierung reagieren – insbesondere unter dem Einfluss rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien. Analysiert werden Parteiprogramme, Gesetzesinitiativen, institutionelle Reaktionen und politische Entscheidungsprozesse auf verschiedenen staatlichen Ebenen. Darüber hinaus entwickelt MIDEM vergleichende Ansätze, um migrationspolitische Trends und Veränderungen systematisch zu erfassen – ebenso wie die Kluft (‚gap‘) zwischen öffentlicher Rhetorik und tatsächlichem Regierungshandeln.

Projekte


Schwerpunkte

Ist die Einwanderungspolitik liberaler oder restriktiver geworden?

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Welchen Einfluss hat der Flüchtlingsdiskurs auf den Diskurs über Fachkräfteeinwanderung?

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Dr. Steven Schäller

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. Mariana S. Mendes

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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