Forschungsgruppe 4

Lokale Governance von Migration

Integration geschieht vor Ort: In Schulen, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft oder in Vereinen. Kommunale und regionale Akteure der Integration werden dabei vor große Herausforderungen gestellt. Deren Erfahrungen und Wahrnehmungen der Migration in kleinräumigen bzw. regionalen Kontexten sind ein wichtiger Ausgangspunkt, um die Herausforderungen der Integration wirksam anzugehen. MIDEM untersucht, wie Zugewanderte und Aufnahmegesellschaft im öffentlichen Raum interagieren. Wie gestalten sich diese Interaktionen und welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Ein besonderer Fokus der Forschungsgruppe 4 liegt auf denPraxisbereichen der politischen und soziokulturellen Teilhabe, der Bildung sowie der Gesundheitsversorgung im Kontext von Integrationspolitiken in Deutschland und Europa. Dabei werden unterschiedliche Ansätze der Integrationspolitik und deren Auswirkungen auf die genannten Praxisbereiche untersucht. Insbesondere interessieren hier Lernprozesse, die sich im Rahmen administrativer, politischer und zivilgesellschaftlicher Interaktionen entwickelt haben. Auf dieser Basis erstellt die Forschungsgruppe 4 Handlungsempfehlungen für politisch-administrative Entscheidungsträger und Akteure der Zivilgesellschaft. 

Schwerpunkte

  • Analyse regionaler und lokaler Integrationsmaßnahmen
  • Bereitstellung von Ad-hoc-Expertisen (z.B. über Integrationsgesetze bzw. -konzepte)
  • Komparative Analysen und Identifikation von Best Practice-Beispielen
  • Transfer (u.a. eigene Veranstaltungen, Gesprächsrunden, öffentliche Kommunikation)

Projekte

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